|
Weitere Info-Seiten: |
|
|
Erstberatung: |
|
|
|
Kontakt/Feedback: |
|
|
|
Tel.: 040/ 44 06 44 |
|
Fax: 040/ 410 78 78 |
Bis 2008 - eigentlich nur bis 21.04.2006 ... entschied der Lebensstandard in der Ehe = die ehelichen Lebensverhältnisse darüber, welche Art von Erwerbstätigkeit ein/e geschiedene/r Unterhaltsempfänger/in ausüben und welche finanziellen Mittel insgesamt (aus Unterhalt und eigenem Verdienst) zur Verfügung stehen mussten. Ein "sozialer Abstieg" wurde bei langen Ehen und Ehen mit Kindern nicht zugemutet. Unterhalt war in diesen Fällen meist so lange zu zahlen, bis die/der Unterhaltsberechtigte ein etwa gleich hohes Einkommen erzielen konnte, wie die/der Unterhaltspflichtige.
......................................
Inzwischen ... wird der eheliche Lebensstandard nur noch nachrangig nach Ablauf einer gewissen Übergangsfrist bei beiden Fragen berücksichtigt. Eine frher ausgeübte Tätigkeit - auch wenn Sie weit unter dem gesellschaftlichen "Stand" der Familie angesiedelt ist - gilt als zumutbar.
Für die als Beispiel gern herangezogene
und in Wirklichkeit nicht sehr häufig existierende Chefarzt-Gattin und
gelernte Krankenpflegerin gilt nun: Sie muss sich nach neuem Recht nach
einer Schonfrist mit dem Einkommen und Unterhalt zufrieden geben, das Sie
als Krankenpflegerin erzielt oder erzielen könnte.
Konkret also: Es wird gefragt: welches Einkommen hätte die/der Unterhaltsberechtigte in einem fiktiven beruflichen Lebenslauf ohne Ehe und Kindererziehung erzielt und wann wäre der Rückstand wegen unterbrochener Karriere aufgeholt? Nach Ablauf der so genannten Schonfrist (siehe Befristung) kann dann nur bis zur Höhe dieses fiktiv selbst erarbeiteten Einkommens Unterhalt beansprucht werden - oder eben gar nicht mehr, wenn dies Einkommen tatsächlich erzielt wird oder bei ausreichender Anstrengung erzielt werden könnte.
Wird nachgereicht!
Wird nachgereicht!
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
familienrechts-ratgeber
FACHANWÄLTIN FÜR FAMILIENRECHT |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
![]()
Letzte Aktualisierung: 01.06.2010
© Damm & Marquard | Rechtsanwälte in Hamburg | Arbeitsrecht & Familienrecht & Mediation | Tel. 040/ 44 06 44 | |